Mallorca April 2026

Nach nunmehr 12 Jahren war es mal wieder an der Zeit, der Insel im Mittelmeer einen Besuch abzustatten. Auslöser war die Überlegung, wo wir zu Shirleys Geburtstag die Zeit verbringen wollen. Da der Geburtstag ein Montag war, hatten wir schon 3 zusammenhängende Tage zur Verfügung. Mit Mallorca hatten wir zu dieser Zeit damals gute Erfahrungen gemacht. Also wurde die Idee innerhalb eines Tages in die Tat umgesetzt. Vom Flug bis zur Unterkunft war alles schnell zusammengesucht und gebucht. Am 17.04. – 17:30 Uhr sollte die Reise beginnen.

Diesmal hatte ich mich entschlossen, auf so viel Technik wie möglich zu verzichten. Es kam nur meine „kleine“ GFX100RF, 2 Ersatzakkus und mein Notebook zum Bildersichern mit. Ich hatte auch nicht vor, in der Zeit des Urlaubes, irgendetwas zu veröffentlichen. Somit entstehen die Tagebucheinträge aus meinen Erinnerungen. Ich habe diesmal aber die Zeit zwischen unserer Rückkehr (24.04.) und Beginn des Schreibens (27.04.) nicht zu groß werden lassen. Also sind die Eindrücke noch frisch.

2026.04.17 und 18

Der Preisvergleich zwischen den unterschiedlichen Abflugtagen, in Verbindung mit den Tagen, die wir für diesen einwöchigen Urlaub zu Verfügung hatten, ergab, dass der Freitag Abend (17:30 Uhr) der perfekte Abflugtag war. Leider ist Freitag Abend auch der Tag, an dem die Wochenendfeierdeutschen die Insel heimsuchen, um dann Sonntags alkoholbeseelt wieder zurückzufliegen. Zum Glück blieb uns der Sonntag erspart, aber auch der Hinflug war schon herausfordernd. So eine Horde Feierbiester kann einen Flieger schnell für sich einnehmen und etwas über 2 Stunden Flugzeit können sich sehr lang anfühlen. Am Ende musste ich Shirley noch beruhigen, damit sie unserem Vordermann, der ständig seinen 5 Sitze weiter dahinschlummernden Kollegen durch lautes Rufen am Schlafen hindern wollte, nicht ins Gesicht springt.

Insgesamt war es aber noch auszuhalten und die Landung war die sanfteste, die ich seit langer Zeit erlebt hatte. Auto war dann schnell geholt und in der Dunkelheit Mallorcas kamen wir an unserem Wohlfühlort für die nächsten 3 Nächte in Valldemossa an.

Wir übernachteten auf einem riesigen Finca-Grundstück, welches paradiesisch anmutete.

Der erste Tag auf Mallorca war geprägt vom Ankommen. Irgendwie war mein Körper noch im Stressabbaumodus und ich fühlte mich etwas schlapp bei den zahllosen Auf- und Abstiegen innerhalb von Valldemossa. Dieser Ort ist so zauberhaft, wenn die Touristenbusse noch nicht da oder schon wieder weg sind. Zwischendurch ist er nun einmal einer der meistbesuchten Orte Mallorcas.

Die Altstadt ist für die Autos Ortsfremder gesperrt. Dennoch beneide ich die Einheimischen nicht, wenn sie durch die engen Gassen manövrieren und dabei die Horden an Touristen unverletzt lassen müssen.

Der Tag selber begann ruhig mit der Erkundung des Grundstückes. Dann folgte ein erster Dorfbesuch zum Erwerben von Lebensmitteln, gefolgt von einem entspanntem Frühstück. Gut gestärkt folgte ein zweiter Dorfbesuch für Kaffee und Kuchen mit anschließender Wanderung um Valldemossa herum und einem dritten Dorfbesuch, um bei tollem Licht und weniger Menschen den Ort noch einmal zu erleben und zu genießen.

In Erinnerung ist der Preis für die Verköstigung im Cappuccino Kaffee geblieben. 2 Stück Kuchen und 2 Kaffee ergaben schlanke 36 Euro. Ein Stück Kuchen kostete 11 Euro. Das schlug sogar die skandinavischen Kaffeeausflüge. Immerhin waren die Kuchen lecker und auch der Kaffee war ordentlich. Manchmal gibt es ja auch die Zusammensetzung teuer und von schlechter Qualität. Gerade an solchen Touristenhotspots ist das nicht selten.

Der erste Tag verging jedenfalls wie im Flug und endete mit einer schöne Portion Pasta in unserer kleinen Steinhütte. Wir wussten sehr schnell, warum wir Valldemossa wieder als Ausgangsort gewählt hatten.

2026.04.19

Da wir diesmal schon die wichtigen Utensilien für das Frühstück vor Ort hatten, konnten wir auch nach dem Aufstehen mit der Mahlzeit beginnen. Der Nachteil dieser zeitlichen Verschiebung war, dass die Sonne noch nicht ganz über die Berge gewandert war und wir anfänglich noch im kühleren Schatten vor der Hütte die Speisen zu uns nehmen mussten. Als die Sonne dann aber über die Bergspitzen schaute, war es gleich angenehm warm.

Warme Knochen waren an diesem Tag auch sehr vom Vorteil. Wir wollten die Runde von Valldemossa wandern. Ein 12 km langer Weg mit tollen Aussichten zum Meer und auf Valldemossa selbst. Wir kannten den Weg vom letzten Besuch schon und er hatte uns so gefallen, dass wir ihn erneut laufen wollten. Das Wetter war perfekt dafür. Angenehme 20-22 Grad im Schatten und ein leichtes Lüftchen, welches uns gerade im Hochland eine angenehme Erfrischung bot.

Wir gingen kurz nach der Mittagszeit los, kauften noch ein paar zuckerlastige Getränke für den Energiehaushalt und begannen unseren Aufstieg. Man kann auf Mallorca sehr gut Höhenmeter schrubben und es fällt mir immer wieder auf, dass diese vom Höhenmesser des iPhones nie richtig eingesammelt werden. Wofür mache ich es denn dann, wenn nicht für die Statistik.

Der Weg war nach kurzer Zeit versperrt. Wie hatten im Wanderführer von damals schon gelesen, dass ein nicht einfacher älterer Herr sein Grund und Boden auch mal mit dem Gewehr in der Hand verteidigt. Jetzt hatte er sein Gelände eingezäunt und stand erwartungsfroh am Tor. Nach einem doch sehr netten Gespräch und einer kleinen Spende unsererseits ließ er uns über sein Gelände wandern. Alternativ hätte es aber auch einen anderen Weg gegeben.

Die Ausblicke, die den Wanderweg säumten, waren fantastisch und ließen uns den steinigen Weg leichter bewältigen. Auf Mallorca ist die Gefahr, sich auf den Wanderwegen, aufgrund des dort befindlichen Gerölls, die Beine zu brechen, allgegenwärtig. Ich spoilere mal: Wir sind davon verschont geblieben.

Nach 5 Stunden kamen wir dann wieder in Valldemossa an und kehrten gleich im Restaurant Troya ein. Leckeres Essen, tolle Aussicht und nette Kellner rundeten Tag 2 hervorragend ab.

2026.04.20

Die drei gebuchten Nächte in Valldemossa sind nun auch schon zu Ende und der Tag startet mit einem kleinen Geburtstagsfrühstück auf der Terrasse. Wir mussten punkt 10:00 Uhr das Haus geräumt haben, somit blieb mir nix anderes übrig, als 7:30 Uhr vor dem Bäcker im Dorf zu stehen, um dem Anlass entsprechend frisches Gebäck zu holen. So war immerhin noch genügend Zeit, um gemütlich in den Tag zu starten.

Die nächste Übernachtung war in der Nähe von Manacor gebucht. Der direkte Weg wäre etwas mehr als eine Stunde Fahrzeit gewesen, aber wir beschlossen, einen großen Umweg über das Hafenörtchen Sant Elm einzuschlagen. Die Aussichten an den Serpentinenstraßen im Gebirge sind immer wieder faszinierend. Größte Herausforderung bei der Fahrt im Gebirge ist, keinen Radfahrer ungewollt mit dem Auto mitzunehmen und seines Lebens nicht mehr froh zu werden. Die Anzahl derer, die Freude an 2 Rädern und Fortbewegung durch Muskelkraft haben und dies auf Mallorca ausleben möchten, ist die letzten 12 Jahr scheinbar explodiert. Glücklicherweise kamen wir in keine brenzliche Situation.

Sant Elm war jetzt nix besonderes. Der Ausblick aufs Meer war schön und es waren noch nicht so viele Touristen in der einen Einkaufsstraße, die sich am Meer langhangelte. Für ein paar Meter bei angenehmer Luft und einem Getränk in einem kleinen Kaffee hat es dennoch gereicht.

Der Weg durch die Mitte von Mallorca zur Unterkunft war dann eher langweilig, aber wir blieben immerhin von größeren Verkehrseinschränkungen verschont. Umso schöner war dann die Ankunft auf der alten Finca auf einem kleinen Hügel mit Blick aufs Meer und aufs Gebirge. Der hauseigene Border Collie sah anfangs zutraulich verspielt aus. Er entpuppte sich aber als sehr Herrchen bezogen und ließ sich von uns nur selten zu Blickkontakt und eigentlich nie zu körperlichem Kontakt verleiden.

Das absolute Highlight war dann das Geburtstagsabendessen. Ich hatte gefragt, ob sie überhaupt was anbieten, da dies nicht aus der Booking-Seite hervorging. Meine Anfrage wurde positiv beantwortet und es war ein Gedicht. Von den Vorspeisen bis zur Nachspeise war alles köstlich. Zur Nachspeise gab es noch einen kleinen Schokokuchen, den wir am Ende mit unseren Gastgebern gemeinsam gegessen haben. Da war soviel ernstgemeinte Gastfreundschaft und Herzlichkeit in der Luft. Ich meine, man kennt sich ja überhaupt nicht. Besonders den Brauch, dem Geburtstagskind am Ohr zu ziehen, zelebrierte unser Gastgeber mit viel Freude.

Es war wieder einmal die Erkenntnis, dass genau diese persönlichen Begebenheiten einen großen Anteil an der Freude am Reisen ausmachen.

2026.04.21

Die Nacht gestaltete sich nach dem sehr üppigen und vor allem späten Essen doch recht angenehm. Bei der Menge an Essen hätte ich erwartet, dass ich gar nicht richtig schlafen kann. Ein ausgedehnter Morgenspaziergang auf dem riesigen Gelände verschaffte mir dann den benötigten Appetit, um mich mit Vorfreude auf das leckere Frühstück zu stürzen. Frühstück gab es von 8:30 Uhr bis 11:00 Uhr. Solche Kleinigkeiten zeigen, dass es den Gastgebern ums Wohlfühlen ihrer Gäste geht. Meistens ist 10:00 Uhr Sense mit dem morgendlichen Essen. Auch, dass man erst bis 12:00 auschecken muss, ist ein Indiz dafür. Beides kam uns auf jeden Fall sehr entgegen.

Heute stand Wandern an der Küste entlang auf dem Programm. Wir hatten uns eine 14 km lange Wanderung zur Cala es Caló vorgenommen. Die Wanderung führte fast die ganze Zeit am Meer entlang. Die Klarheit und Farbe des Meerwassers waren beeindruckend. Wir kamen an kleinen und großen Felsklippen vorbei. Alles strahlte in der prallen Sonne. Anfänglich hatten wir einen sehr angenehmen Wind, der die Intensität der Sonne vergessen ließ. Bei längerer Wanderung ebbte der Wind ab und man wurde sich der Wärme, die jetzt schon von der Sonne ausging, bewusst.

Neben den schönen Ausblicken und den kleineren Buchten, in denen man ans Wasser konnte, fielen uns auch immer wieder die Feriensiedlungen ins Auge. Wir durchquerten den Ferienort Betlem. Es gab schön anmutende Häuser mit gewachsener Natur auf den Grundstücken und es gab riesige neugebaute Häuser mit großen Steingärten. Hier sieht man klar, dass die Nutzung übers Jahr sehr eingeschränkt ist. Die meisten der Häuser waren auch noch unbewohnt. Für die Eigentümer der Steingärtenungetüme ist es ganz gut, dass Mallorca nicht zu Deutschland gehört, wo es doch massive Einschränkungen bezüglicher solcher Gärten gibt.

Gut durchgebraten von Frau Sonne kehrten wir dann in die Unterkunft zurück und ich hatte die kleine Hoffnung, dass wir uns noch für ein Abendessen anmelden konnten. Leider ging das nicht, da die Vorbereitungen dazu schon abgeschlossen waren. Man sollte sich zum Frühstück dafür entscheiden. Davon waren wir zeitlich leider schon weit entfernt. Wir fuhren dann nach Can Picafort und fanden ein Burgerrestaurant, welches uns gut verköstigte. Den Rest des Abends verbrachten wir auf der Liege am Pool. Da die Abende recht frisch wurden, war damit aber nach dem Sonnenuntergang gegen 21:00 Schluss.

2026.04.22

Der fünfte Tag auf Mallorca war ein Tag der Gegensätze. Auf der einen Seite besuchten wir das ursprüngliche Artá und auf der anderen Seite schimmerten kilometerlange Bettenburgen an der Ostkünste am Horizont.

Nach einem entspannten Frühstück, welches auch längere Gespräche mit unseren Mitübernachtern beinhaltete, fuhren wir erst einmal nach Artá. Wie viele der alten Städte auf Mallorca konnte man Artá schon aus der Entfernung sehen, da über dem Ort eine Kirche hervorragte. Die Herausforderung in den engen kleinen Städten ist es, einen Parkplatz zu bekommen. Nach einigem Umherirren fanden wir dann etwas außerhalb einen Platz, auf dem wir Parken konnte. Man muss immer wachsam sein, wo man sein Auto abstellt. Ein Strafzettel ist schnell ausgestellt und mit 50,00 Euro nicht gerade billig. Wie wir von unseren Tischnachbarn beim Frühstück gelernt hatten, war das Bußgeld auch nur 50,00 Euro hoch, wenn man den Strafzettel zeitnah bezahlte. Danach verdoppelte sich der Preis fürs Falschparken. Für die, die keinen Taschenrechner zur Hand haben: 50×2 = 100 Euro. 🙂

Wir parkten jedenfalls ordnungsgemäß und verbrachten bis zum frühen Nachmittag die Zeit im Ort. Die kleinen Gassen und der Ausblick von der Kirche über die Umgebung haben uns gut gefallen. Die Anzahl der Touristen hielt sich auch hier noch in Grenzen. Eigentlich wollten wir uns noch das bedeutend größer Manacor anschauen, aber dazu wäre ich nach einer Durchquerung von Artá nicht mehr gut gelaunt in der Lage gewesen.

Wir fuhren stattdessen die Ostküste lang und landeten in Portocolom. Die Fahrt dauerte knapp eine Stunde und wir fuhren an vielen endlosen Bettenburgen vorbei. Der Reiz dieser riesigen Gebäude, die der tollen Landschaft jede Natürlichkeit rauben, wird sich mir nie erschließen. Zum Glück findet man noch genügend Orte auf der Insel, wo man diesen Betonwüsten entfliehen kann.

Portocolom war recht verschlafen und es war sehr angenehm bei frischer Brise am Hafenbecken langzulaufen. Es gab kleine bunte Häuser mit eigenen Bootsgaragen unterhalb des Gebäudes. Wir fanden ein kleines Kaffee an einem Platz zwischen den Häusern und beobachteten das Treiben.

Eine positive Überraschung war dann zum Abend das Restaurant Can Goran in Font de sa Cala. Auf der Landkarte sah es so aus, als ob es auch in mitten einer dichten Besiedlung steht. Es war aber auf einem sehr separierten Anwesen und war sehr karibisch angehaucht. Das Essen selber war italienisch und super lecker. Alles war sehr entspannt und gemütlich. Die Fahrt in die Unterkunft war von dort aus auch nicht mehr soweit und wir konnten die Eindrücke des Tages in Ruhe einmal sacken lassen.

2026.04.23

Dem Tag der Stadtbesuche folgte der Tag der Wanderung. Doch zuerst waren wir verwundert, als uns ein Regenschauer auf dem Weg zum Frühstückstisch begrüßte. Ein bis dahin nicht gekanntes Rauschen und Plätschern erfüllte den Außenbereich. Zum Glück waren die Schirme, unter denen die Tische standen groß genug und wir konnten die kurzen Schauer weiterhin im Freien überstehen.

Der Weg führte uns wieder zurück ins Gebirge. Als Ausgangspunkt für die Wanderung diente das Kloster Lluc, in dem wir 2014 übernachtet hatten und wussten, wie schön die Umgebung ist. Auf der Hinfahrt fuhren wir an Massen von Radfahrern vorbei. Auf gerader und breiter Strecke, die auch einen eigenen Radstreifen hatte, war das kein Problem. In den engen Serpentinen wurde es dann, wie schon oben beschrieben, schweißtreibend. Aber auch diesmal kam es zu keinem ungewollten persönlichem Kennenlernen mit einem der Pedalritter oder -ritterinnen.

Die Wanderung war dann maximalst einsam. Die Anzahl der Leute, die uns die 5 Stunden über den Weg liefen, waren an 2 Händen abzuzählen. Die Wanderung war sehr abwechslungsreich und wir hatten mal wieder eine tolle Zeit. Wir genossen die Landschaft und die Einsamkeit sehr und waren froh, dass wir am Ende im Vorgarten des Klosters noch ein Getränk zu uns nehmen konnten.

Am letzten Abend wollten wir die außergewöhnlichen Kochkünste der Hausherrin noch einmal genießen. Es gab Karottensuppe mit gebratenen Mandeln, Schweinslende mit Orangensoße und Vanilleeis mit Erdbeeren und Schokosoße. Alles hervorragend abgeschmeckt und auf ganz besondere Art zubereitet. Auf die Androhung, wir würden seine Frau mitnehmen, reagierte der Hausherr nur mit einem leichten Lächeln. Auch die Bemerkung, wie alle im Hause bei so einer Kochkunst noch so gut in Form sein können, wurde mit einem bereitwilligen und zufrieden Grinsen entgegengenommen.

Es war der perfekte letzte Abend.

2026.04.24

Und schon ist der Urlaub fast vorbei. Da wir erst gegen 21:00 Uhr zurückfliegen mussten, hatten wir noch etwas Zeit auf der Insel.

Den ersten Teil verbrachten wir am Pool in unserer Unterkunft. Der Wind war zum Abschluss des Urlaubs etwas frischer als die Tage zuvor. Wir benötigten also die Vermischung von Sonne und Wind, um es entspannt im Freien aushalten zu können. Shirley aß noch das letzte Stück ihres Geburtstagskuchens und wir verabschiedeten uns gegen 13:00 Uhr aus dieser tollen Gegend.

Wir suchten als letztes Ziel einen ursprünglichen Hafen auf und landeten in Cala Figuera. Der Ort war durch die Buchten, die das Meer geformt hatte, zerklüftet und man hatte einen schönen Weg die Ausbuchtungen entlang. Wir waren von Cala Figuera sehr angetan und konnten uns vorstellen, hier mal direkt am Wasser zu übernachten. Nach der Erkundung ließen wir uns in einem Restaurant nieder, welches recht touristisch aussah, aber mich dann mit leckerer Zitronentorte und Shirley mit einer Dorade überzeugte. Bei der Einschätzung der Dorade muss ich hier aber jede Verantwortung von mir weisen.

Der Weg zum Flughafen war schnell getan und das Auto wurde reibungslos an Hertz übergeben. Es war wieder erstaunlich, was für ein Treiben auf dem Flughafen in Palma herrschte und wie viele Flüge hier endeten und wieder begannen. Alleine der Raum für die Security war endlos und die Laufbänder zum Durchleuchten der mitgeführten Taschen kaum zählbar. Dennoch ging alles sehr reibungslos und auch der Flug startete pünktlich. Wir betraten nach 23:00 Uhr wieder deutschen Boden und fuhren ins hell erleuchtete nächtliche Leipzig zurück.

Es war wieder eine tolle Zeit auf Mallorca. Diesmal sind wir auch mit den massentouristischen Seiten der Insel in Berührung gekommen. Solange man diesen gezielt aus dem Weg gehen kann, wird Mallorca für uns immer eine Reise wert sein.

4 Antworten zu „Mallorca April 2026“

  1. Sehr schöne Bilder! Mallorca ist aber auch eine großartige Insel!

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  2. Avatar von Ralf (wurzelwaerk)
    Ralf (wurzelwaerk)

    Du zeigst die Insel von ihrer guten/schönen Seite, so kennen und lieben wir sie auch – danke fürs mitnehmen.

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